Frei verkäuflich, aber nicht ungefährlich
Die Gründe, aus denen Menschen Drogen nehmen, sind vielseitig. Für manche ist es ein Weg, der Realität und dem Alltag zu entfliehen, andere versuchen die eigene Leistung durch den Konsum aufputschender Mittel zu steigern. Dass illegale Drogen wie Heroin oder Kokain gefährlich sind und in eine Abhängigkeit führen können, steht für die meisten Menschen außer Frage. Doch wie ist es um legale Drogen wie Alkohol, Koffein oder Nikotin bestellt? Sie sind deutschlandweit frei verkäuflich und die meisten von uns machen sich nur bedingt Sorgen um ihr Schadenspotenzial. Dabei sind die Drogen, die in Deutschland Jahr für Jahr die meisten Todesopfer und den größten gesellschaftlichen Schaden verursachen, legal.
Suchtmittel können in stoffliche und nicht stoffliche Rauschmittel unterteilt werden. Zu den stofflichen Drogen gehören Substanzen wie Legal Highs, Alkohol oder Tabak. Nicht stoffliche Suchtmittel können dagegen Glücksspiel, Arbeit oder Sport sein. Nur stoffliche Rauschmittel werden auch als Drogen bezeichnet und können wiederum in legale und illegale Substanzen unterteilt werden. Legale Rauschmittel sind sämtliche Substanzen, die hierzulande (unter bestimmten Voraussetzungen) in einem Geschäft, in einer Apotheke oder einem anderen offiziellen Ort legal erworben, besessen und konsumiert werden dürfen. Illegale Suchtmittel dagegen sind nur auf dem Schwarzmarkt erhältlich. Der Besitz, Handel und bisweilen auch der Konsum sind strafbar.