Der kleine Unterschied zum starken Geschlecht
Alkoholismus ist heute längst nicht mehr nur eine Männerkrankheit. So greifen immer mehr Frauen zur Flasche; laut Statistik kommt auf zwei alkoholkranke Männer eine an Alkohol erkrankte Frau. Zum Teil zeigen bereits 16-jährige Mädchen ein problematisches Trinkverhalten. Im Vergleich zum gesellschaftlich anerkannten Trinken beim Mann, findet das Trinken der Frauen jedoch meist im Verborgenen statt. Schließlich wird eine offensichtlich betrunkene Frau in der Öffentlichkeit meist verachtet und stigmatisiert. Darüber hinaus besteht für eine alkoholkranke Frau ein deutlich höheres gesundheitliches Risiko. Im Gegensatz zu einem Mann mit einem Alkoholproblem hat eine trinkende Frau also gleich zweimal das Nachsehen.
Häufig trinken Frauen, um zu funktionieren und um ihr Leben erträglicher zu gestalten. Sie fühlen sich durch den Genuss von Alkohol selbstsicherer und bestärkt, ganz besonders dann, wenn in der Kindheit Entfaltungsdefizite und Einengung herrschten. Häufig leiden die Betroffenen schon in der Pubertät unter höheren Selbstzweifeln als gleichaltrige Jungen, so dass der Alkoholismus bei Frauen vielfach schon in jungen Jahren beginnt.
Nur wenige betroffene Frauen schaffen es ohne fremde Hilfe, wieder ohne Alkohol leben zu können. Nehmen Sie deshalb lieber professionelle Hilfe in Anspruch! Während eines stationären Alkoholentzugs finden in der Regel eine körperliche